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Koi Teich


Koi-Teich bauen: Schritt für Schritt zum eigenen Gartenparadies
Ein Koi-Teich ist mehr als ein Wasserbecken: Er ist ein Lebensraum, der dauerhaft sauberes Wasser, eine zuverlässige Filteranlage und eine durchdachte Bauweise braucht. Wer diese Punkte von Anfang an berücksichtigt, erspart sich später aufwendige Umbauten.
Ein guter Koi-Teich beginnt mit der Planung

Der Teich hat ein Fassungsvermögen von ca. 11.300 Liter. In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du einen folienausgekleideten Koi-Teich ohne Bodenabläufen und Schwerkraftfilterung planst und aufbaust. Die Maße und Mengen sind ein Beispiel für einen Teich mit 5 m × 3 m × 2 m. Sie müssen vor dem Bau an deinen Garten, den Boden und die gewünschte Fischzahl angepasst werden.
Die folgenden Angaben sind eine praktische Planungsgrundlage, kein statischer Bauplan. Bei schwierigen Bodenverhältnissen, Hanglage, hohem Grundwasser oder tragenden Betonbauteilen ist eine fachkundige Prüfung erforderlich. Die örtlichen Bauvorschriften solltest du vor Baubeginn klären.


Für einen Koi-Teich werden je nach Bauweise und Standort etwa 1,5 bis 2,0 m als gängige Planungsspanne genannt. Ältere Empfehlungen von 1,8 m oder mehr sind nicht die einzige fachliche Auffassung. Entscheidend sind unter anderem Klima, Teichform, Besatz und Winterkonzept. Für dieses Beispiel wählen wir 1,8 m Wassertiefe. Die Seitenwände werden möglichst senkrecht ausgeführt, damit das Beckenvolumen gut genutzt wird.
Für Koi zählt nicht nur die Wasserfläche, sondern vor allem das verfügbare Wasservolumen. Als Planungsgröße werden häufig mindestens 1.000 Liter pro Koi, besser 1.500 Liter pro Tier, genannt. Das ist keine Garantie für eine artgerechte Haltung, sondern eine Orientierung, die mit Fischgröße, Filterleistung und Pflegeaufwand zusammen betrachtet werden muss. In meiner Größe habe ich ein Volumen von 11300 Liter.

Wichtige Hinweise und Tip s‘

Wähle einen Standort, an dem der Teich dauerhaft sicher betrieben und gewartet werden kann. Besonders wichtig sind:
- Boden und Grundwasser: Vor dem Aushub muss geklärt werden, ob der Boden tragfähig ist, ob sich Wasser sammelt und ob Setzungen zu erwarten sind.
- Hanglage: Bei einem Hang kann eine Drainage notwendig sein, damit Regenwasser nicht in den Teich läuft.
- Starkregen: Das Gelände darf nicht so gestaltet sein, dass Oberflächenwasser mit Erde, Dünger oder anderen Stoffen in den Teich gelangt.
- Nähe zum Haus: Strom, Frischwasser und Abwasser sollten erreichbar sein. Bei einer Undichtigkeit oder einem Starkregen darf kein Schaden am Gebäude entstehen.
- Sonne und Bäume: Schatten kann helfen, starke Erwärmung zu reduzieren. Bäume können aber auch Laub und Wurzeldruck verursachen.
Lege das Schutzvlies auf den vorbereiteten Untergrund. Danach wird die EPDM-Folie möglichst spannungsarm ausgelegt.
- Die Folie nicht über scharfe Kanten ziehen.
- Ausreichend Material für die Randbereiche vorsehen.
- Durchführungen nach dem passenden System des Herstellers abdichten.
- Die Folie nicht unnötig beschädigen oder durchbohren.





Gestalte den Rand so, dass die Folie sicher gehalten wird und Regenwasser nicht unkontrolliert in den Teich läuft. Randsteine müssen standsicher verlegt werden.
Die Folie darf nicht durch scharfkantige Steine beschädigt werden.
Der Randbereich muss so ausgeführt sein, dass Kinder und Haustiere nicht leicht in den Teich fallen können.
Bei einem Teich in der Nähe des Hauses muss das Gelände so geplant werden, dass Wasser bei Undichtigkeit oder Starkregen keinen Schaden verursacht.



Ein Koi-Teich benötigt eine zuverlässige mechanische und biologische Filterung. Die genaue Dimensionierung hängt von Teichvolumen, Besatz, Fütterung und gewünschter Wasserqualität ab. Die Wasserbewegung sollte so geplant werden, dass Schmutz gezielt zu den Abläufen gelangt. Bei einem Schwerkraftsystem wird das Wasser über die Bodenabläufe zur Filteranlage geführt und anschließend zurückgepumpt.



01
Wie viele Fische verträgt der Teich
Nicht die Anzahl der Fische allein entscheidet, sondern die Kombination aus Wasservolumen, Fischgröße, Filterleistung, Sauerstoff-versorgung und Wasserqualität. Ein Teich, der heute mit kleinen Koi gut funktioniert, kann durch das Wachstum der Tiere später deutlich stärker belastet werden.
02
Die spätere Größe der Koi berücksichtigen
Ein Koi mit 20 cm ist nicht mit einem ausgewachsenen Koi von 60 cm vergleichbar. Deshalb sollte die Besatzplanung immer auf die zu erwartende Endgröße ausgerichtet werden. Plane den Teich so, dass du die Fische nicht später wegen ihres Wachstums abgeben musst.
03
Filteranlage passend zum Besatz dimensionieren
Die Filteranlage muss nicht nur das Wasser bewegen, sondern auch die Belastung durch Futter, Ausscheidungen und organische Stoffe bewältigen. Eine mechanische Vorfilterung entfernt Schmutz, während die biologische Filterung für den Abbau von Schadstoffen wichtig ist.
Koi die Juwelen des Gartens









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