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Der Samurai in Japan


Samurai – die Helden des alten Japans
Der Begriff Samurai kommt ursprünglich von dem japanischen Wort Saburau (侍う), das „dienen“ oder „derjenige, der dient“ bedeutet. Vor dem 17. Jahrhundert wurden die alten japanischen Krieger meist als Mono no fu, tsuwamono (強者) oder bushi (武士) bezeichnet, doch es dauerte nicht lange, bis Samurai im ganzen Land zum allgemeinen Begriff für die japanischen Krieger aus der Edo-Zeit wurde.
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Ein paar weitere empfohlene Experiences für Samurai-Fans:
Eine Empfehlung für Samurai-Fans, die etwas näher liegt, ist das Samurai-Museum in Berlin, mit einer der größten Sammlungen der Welt an historischen Objekten rund um Samurai und vielen interaktiven Vorführungen.
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Themenparks, die in der Welt der Samurai spielen
Als bester Themenpark unter dem Motto Samurai gilt das Edo Wonderland in Kinugawa bei Nikko neben dem Toei Kyoto Studio Park – einem Gelände auf dem auch immer wieder japanische Historienfilme gedreht werden. Ebenfalls empfehlenswert der Ise Azuchi-Momoyama Bunkamura Park .
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Besichtigung von Samurai-Schlössern in Japan
Die meistbesuchten Burgen, die auf einer Japanreise auf den Spuren der japanischen Samurai Krieger besucht werden sollten, sind die in Osaka, Odawara, Matsuyama, sowie der Shogun-Palast Nijojo in Kyoto, die Burg Tsurugajo .
Die Geschichte der japanischen Samurai-Krieger

Heutzutage ranken sich viele Legenden und Geschichten um die mysteriösen japanischen Samurai Krieger. Wo kamen sie her? Wo sind sie hin verschwunden? Die Entwicklung der Samurai Kultur verläuft Hand in Hand mit der geschichtlichen Entwicklung Japans, die sich grob einteilen lässt in:
- das Ende der staatlichen Wehrpflicht im Jahr 792
- die Heian-Periode (794-1185)
- die Kamakura-Periode (1185-1333)
- die Edo-Periode (1603-1868).
Die Anfänge der Samurai Kultur wurden durch das Ende der Wehrpflicht im Jahr 792 markiert. In der darauffolgenden Heian-Periode bevorzugte man beim Militär anstelle von einfachen Bauern, die zwar zahlreich, aber keine professionellen Kämpfer waren, weniger, dafür jedoch ausgebildete Soldaten. Und hier kamen die Samurai ins Spiel. Sie wurden von japanischen Lehnsherren (Daimyo) wegen ihrer körperlichen und militärischen Fähigkeiten angeheuert.


Die Samurai verteidigten nicht nur die Gebiete des Daimyo, sondern kämpften auch gegen Feinde ihres Lehnsherren sowie gegen die der japanischen Regierung. Da die Samurai für den Daiymo und sein Land arbeiteten, brachte man sie in Kasernen oder in einer Burg unter. Aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Unruhen im Land, lösten die japanischen Elitekrieger, die von ihren politisch interessierten Kriegsherren geleitet wurden, den geschwächten japanischen Hof ab.
Aus diesem Grund entwickelte sich während der Kamakura-Periode (1185-1333) ein neues System der Militärherrschaft, das von Feudalherren mit politischer Macht und einem Militärdiktator (Shogun) angeführt wurde.

Rang und Status des Samurai

Erst in der Edo-Periode (1603-1868) wurde ein vollständiges System von Status und Rang für Samurai Krieger entwickelt, die in den vorangegangenen Jahrhunderten nicht so eng definiert wurden. Sie bestanden aus den folgenden drei Haupträngen:
- hatamoto: Standartenträger, die den höchsten Rang bildeten. Diese Krieger mussten für ihren Herrn sterben und ihr Leben geben, um sie und ihr Land zu verteidigen.
- goshi (bäuerlicher Krieger): Sie konnten ihr Land bewirtschaften, aber nicht die zwei Schwerter des vollen Samurai-Rangs tragen. Samurai trugen zwei Schwerter, ein langes, gebogenes Schwert und ein kürzeres Schwert. Im 16. Jahrhundert wurde verordnet, dass nur vollwertige Samurai zwei Schwerter tragen durften, und ihr Aussehen wurde zu einem Statussymbol, welches Goshi nicht erlaubt war.
- gokenin: die einfachen Gefolgsleute, Untergebenen und Vasallen eines Feudalherrn.
Bushido – kein Rapper, sondern der Ehrenkodex der Samurai!
Neben ihren Fähigkeiten im Kampf waren Samurai Krieger für ihren starken Willen und ihre Standhaftigkeit bekannt. Warum die japanischen Elitesoldaten so unerschütterlich in ihren Werten waren? Sie befolgten einen ethischen Kodex, der als Bushido bekannt war. Bei dem Ehrenkodex der japanischen Samurai Krieger handelte es sich um einen streng ethischen Kodex, dem viele Samurai ihr Leben widmeten, welcher Loyalität und Ehre bis in den Tod forderte. Bushido bedeutet wörtlich „der Weg des Kriegers“. Das Wort selbst ist aus den japanischen Silben bu-shi-do gebildet, was so viel wie „militärischer Ritterpfad“ bedeutet. Und genau das war der Kodex für die Samurai: ein Pfad, dem sie folgten, um innerhalb der Krieger Gilde aufzusteigen.

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